Wird die Graphen-Technologie zur Wasseraufbereitung eingesetzt?


Das britische Technologieunternehmen G2O Water Technologies hat seinen ersten kommerziellen Auftrag zur Verbesserung von Wasserfiltrationsmembranen mit Graphenoxid erhalten.

G2O Wassertechnologien

Das britische Technologieunternehmen G2O Water Technologies hat seinen ersten kommerziellen Auftrag zur Verbesserung von Wasserfiltrationsmembranen mit Graphenoxid erhalten.

Dies ist sowohl für das Technologieunternehmen als auch für den Wassersektor weltweit von besonderer Bedeutung, da es sich um die erste kommerziell erfolgreiche Anwendung des neu entwickelten Materials für die Wasseraufbereitung handelt.

Die Vorteile des Einsatzes von Graphenoxid liegen in der Verbesserung der Membranleistung durch Abschwächung der Auswirkungen von Fouling - eine der größten Herausforderungen für die Betreiber von membranbasierten Wasserfiltrationssystemen.

Eine Graphenoxid-Beschichtung, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Hydrasyst Limited im Nordwesten Englands erfolgreich entwickelt und erprobt hat, ermöglicht es den Betreibern, die Betriebseffizienz zu verbessern, den Energieverbrauch zu senken und den Chemikalienverbrauch zu reduzieren.

Es wird erwartet, dass dies die Lebensdauer der Membranen verlängert und die Kosten und Umweltauswirkungen der Wasseraufbereitung erheblich reduziert.

Hydrasyst, der frühe Anwender der Technologie, ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger Anbieter von schlüsselfertigen Lösungen für fortschrittliche Membrantechnologien, insbesondere für industrielle Prozesse.

Kyle Wolff, Geschäftsführer von Hydrasyst, kommentierte die Zusammenarbeit mit G2O wie folgt

"Wir freuen uns, dass wir seit einiger Zeit eng in die Prüfung und Anwendung der Graphenoxidbeschichtungen von G2O Water Technology eingebunden sind. Es ist ihnen gelungen, ihren Wert für einige der schwierigsten Wasseraufbereitungsherausforderungen zu beweisen, mit denen unsere Kunden konfrontiert sind, zum Beispiel im Bereich der industriellen Wäscherei. Mit der Graphenoxid-Beschichtung bieten unsere keramischen Hohlfasermembransysteme erhebliche betriebliche Vorteile, die es den Endverbrauchern ermöglichen, die Effizienz ihrer Wassernutzung zu steigern und gleichzeitig erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten zu erzielen."

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen und den gesamten Wassersektor. Es ist die erste kommerziell erfolgreiche Anwendung von Graphenoxid für die Wasseraufbereitung", sagte Chris Wyres, CEO von G2O Technologies.

"Die Ergebnisse der Industrieversuche mit Hydrasyst bestätigen die Vorteile, die diese Lösung in der Praxis bietet. Wir werden eng mit Hydrasyst zusammenarbeiten, um Nanopulse-Systeme für eine Reihe von Wasseraufbereitungsanwendungen einzuführen. Wir gehen davon aus, dass der breite Einsatz dieser bahnbrechenden Lösung dazu beitragen kann, die Herausforderungen der Wasserknappheit und des Klimawandels zu bewältigen."