Kann sich Graphenoxid in Flüssigkristalltröpfchen verwandeln und zu Medikamentenverabreichungssystemen und Biosensoren führen?


Forscher der Monash University entdeckten, dass Graphenoxid-Flocken spontan ihre Struktur ändern können - sie werden zu Flüssigkristalltröpfchen, wenn ein äußeres Magnetfeld vorhanden ist.

Dies könnte für Anwendungen wie die Verabreichung von Medikamenten und die Erkennung von Krankheiten sehr nützlich sein.

Derzeitige Systeme zur Verabreichung von Arzneimitteln verwenden in der Regel magnetische Partikel, die für die Freisetzung von Arzneimitteln nützlich sind. Die meisten magnetischen Partikel sind jedoch unter bestimmten Bedingungen toxisch.

Die Forscher hoffen nun, dass die neue Graphen-Entdeckung zu einem besseren System führen kann als das, was heute verfügbar ist.

Die Forscher hoffen auch, dass die gleiche Umwandlung stattfinden kann, wenn Graphen bestimmten Toxinen ausgesetzt wird - was ein System zu deren Nachweis bedeuten könnte.