Italien: Wurden die meisten Todesfälle nicht durch Covid verursacht?


Nach dem neuen (seit Juli nicht mehr aktualisierten) Bericht des Istituto Superiore di Sanità über die Covid-bedingte Sterblichkeit hat das Virus, das die Welt in die Knie gezwungen hat, weit weniger Menschen getötet als die normale Grippe.

Es ist nicht das Virus, das die Italiener tötet

Das hört sich nach einer haarsträubenden Behauptung über die Impffreiheit an, aber nach der statistischen Stichprobe der vom Institut gesammelten Krankenakten waren nur 2,9% der seit Ende Februar 2020 verzeichneten Todesfälle auf Covid 19 zurückzuführen.

Von den 130.468 Todesfällen, die die offizielle Statistik zum Zeitpunkt des neuen Berichts verzeichnete, waren also nur 3.783 auf die Potenz des Virus selbst zurückzuführen. Denn alle anderen Italiener, die ihr Leben verloren, hatten zwischen einer und fünf Krankheiten, die ihnen bereits wenig Hoffnung ließen, so das italienische Nationale Gesundheitsinstitut. Nicht weniger als 67,7% hatten mehr als drei Krankheiten und 18% hatten mindestens zwei.

Nun kenne ich persönlich viele Menschen, aber keinen, der das Pech hat, fünf schwere Krankheiten auf einmal zu haben. Ich möchte unseren Wissenschaftlern vertrauen, aber wenn ich dann die aufgelisteten Krankheiten lese, die für den Verlust so vieler Italiener verantwortlich sein könnten, kommen mir als Laie doch Zweifel. Nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts hatten 65,8% der Italiener, die nach einer Infektion mit Covid nicht mehr unter uns weilten, hohen Blutdruck.

23,5% hatten außerdem eine Demenz, 29,3% hatten Diabetes und 24,8% hatten Vorhofflimmern. Und das ist noch nicht alles: 17,4% hatten bereits eine kranke Lunge, bei 16,3% war in den letzten fünf Jahren Krebs diagnostiziert worden; 15,7% litten an Herzinsuffizienz, 28% an einer ischämischen Herzkrankheit, 24,8% an Vorhofflimmern, mehr als jeder Zehnte war außerdem fettleibig, mehr als jeder Zehnte hatte einen Schlaganfall erlitten, und wieder andere, wenn auch in geringerem Maße, hatten schwere Leberprobleme, eine Dialyse und Autoimmunerkrankungen.

Das mag alles wahr sein; ich zweifle nicht an unseren Wissenschaftlern. Aber wenn es nicht das Virus ist, das die Italiener tötet, dann erklären Sie mir, warum die Wissenschaft alles durchgesetzt hat, was wir in den letzten anderthalb Jahren erlebt haben? Von den Masken über das Patt bis hin zu lockdown und so weiter? Und wie kam es, dass fast 126.000 Italiener mit 3, 4 oder 5 schweren Krankheiten in diesen Zustand versetzt wurden, die ohnehin das Land verlassen sollten, wenn es das Coronavirus nicht in kurzer Zeit gegeben hätte?

Das Ziel war die Dramatisierung

Diese Zahlen wären ein vernichtendes Urteil über das italienische Gesundheitssystem, aus dem sie stammen. Ich verwende den Vorbehalt, weil ich Zweifel an dem habe, was von Anfang an in diesem Bericht geschrieben wurde. Wie jede Mitteilung des IST oder des CTC ist auch diese von der Politik der Regierung beeinflusst, die in den letzten Monaten das wahre und einzige Leuchtfeuer dessen war, was wir weiterhin "Wissenschaftler" nennen.

Zu Beginn, als sich Italien als das am wenigsten vorbereitete Land der Welt und sogar als unfähig erwies, die Pandemie zu bewältigen, forderte die damalige Regierung von Giuseppe Conte Daten an, um die Italiener zu beruhigen.

Ich erinnere mich noch gut an die wöchentlichen Pressekonferenzen des italienischen Nationalen Instituts für Gesundheit und Zivilschutz, in denen diese Todesfälle stets heruntergespielt wurden, wobei man sich auf die zahlreichen Pathologien konzentrierte, die bei denjenigen festgestellt wurden, die es nicht geschafft hatten. Dieses Virus war nicht tödlich, aber in Kombination mit anderen Krankheiten konnte es bei anfälligen Menschen das Ende beschleunigen, das dennoch nahe war.

Dann, während der Impfkampagne, wurde das Bedürfnis der Regierung zum diametralen Gegenteil: Es ging darum, zu dramatisieren und alle aufzufordern, die bereitgestellten Fläschchen zu sparen. Sie vergaßen jedoch, die Anweisungen auf dem Mortalitätsbericht zu aktualisieren, der in seiner Veröffentlichung immer dünner wurde und die anfängliche Haltung nie wieder aufnahm.

Eine große Verwirrung also, die auch Ängste schürt und zum Widerstand einiger Millionen Italiener beiträgt, die beschlossen haben, sich nicht impfen zu lassen. Mit etwas weniger Propaganda, weniger Starrheit und mehr korrekter Information wäre das alles vielleicht nicht so...