Ist Graphenoxid in Covid-Impfstoffen enthalten?


Impfung

Ob Graphenoxid in den gentechnisch veränderten Covid-19-Impfstoffen enthalten ist oder nicht, werden wir so bald nicht erfahren. Jeder Impfstoff ist ein "Geheimrezept", das die Köche nicht preisgeben wollen. Solche Behauptungen häufen sich im Internet, unter anderem von einem ehemaligen Pfizer-Mitarbeiter oder einem spanischen Forscher. Die Faktenchecker sind da anderer Meinung.

Die Forschung schwört darauf

Die Verwendung von Graphen-Nanopartikeln in Impfstoffen wird seit Jahren erforscht und getestet. In der EU seit 2013 im Rahmen einer eigens eingerichteten Graphen-Initiative. Im Juni 2020 wurde diese um eineCovid 19 Task Force erweitert. Aufgabe: das Virus bekämpfen. Mit Graphen. Das Material gilt als das "Wundermittel" der Zukunft. Es ist hauchdünn, zweidimensional, extrem fest, transparent und hat eine hohe Leitfähigkeit.

Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften sind die Anwendungsmöglichkeiten nahezu grenzenlos. Graphen-Nanopartikeln werden antivirale und antibakterielle Eigenschaften nachgesagt. In der Industrie wird Graphenoxid beispielsweise im Bereich der Elektronik, der Energieerzeugung und der Messtechnik eingesetzt. Auch in der Biomedizin wird es voraussichtlich viele Anwendungen finden.

Katastrophe im Test mit Mäusen

In einer Studie aus dem Jahr 2015 mit Tierversuchen an Mäusen endete die Verwendung von Graphen-haltigen Impfstoffen mit schlimmen Folgen: Die Nanopartikel reicherten sich vor allem in der Lunge, der Leber und der Milz an und blieben dort für mindestens sechs Monate. Sie verursachten akute Leberschäden und chronische Entzündungen in den genannten Organen.

Im Jahr 2016 wurde Graphen in der Zeitschrift "Nanoscale" von chinesischen Forschern als vielversprechendes Impfstoff-Adjuvans (Zusatzstoff) gelobt: Graphenoxid als neuartiges Impfstoff-Nanoadditiv bewirke eine "robuste Stimulation der Zellimmunität" - wichtig für die Krebsimmuntherapie. In einer weiteren Studie aus dem Jahr 2015 wiesen die Forscher darauf hin, dass Graphenoxid-Nanoplättchen eine effiziente Einbringung von Impfstoffproteinen in Zellen ermöglichen.

Graphen-Oxid in Korona-Masken

Tatsache ist, dass Graphenoxid (das durch Reaktion mit einem starken Oxidationsmittel entsteht) in Modellen von Corona-Masken enthalten ist. In Kanada flog der Skandal im Juli auf. Die Masken "Made in China" wurden vom Markt genommen, ein "Graphen-Komitee" wurde eingerichtet.

Es wurde festgestellt, dass Graphen in den Vliesstoff eingewoben war, der in direkten Kontakt mit dem Gesicht kam. In diesem Zusammenhang wird auf Tierversuche verwiesen, bei denen es durch das Einatmen von Graphenpartikeln zu einer "chemischen Lungenentzündung" kam. Es ist offensichtlich, dass hier auch eine Gefahr für den Menschen besteht.

EU-Graphenforschung seit 2013

Die EU erforscht seit 2013 eifrig die möglichen Anwendungen von Graphen. Damals wurde die "Graphen-Initiative" inklusive eines "Gesundheits"-Zweiges gegründet und mit 1 Milliarde Euro dotiert. Besonders interessant: Im Juni 2020, wenige Monate nach der "Ausrufung einer Pandemie" und den Notfallzulassungen für gentechnische Covid-19-Behandlungen, wurde diese Initiative mit einer "Covid-19 Task Force" ausgestattet. Auf ihrer Website heißt es: "Graphen-Experten bündeln ihre Kräfte, um die Auswirkungen aktueller und künftiger Pandemien mit Technologien zu bekämpfen, die auf Graphen und verwandten Materialien basieren.

Einsatz von Graphen zur Pandemiebekämpfung

Zu den Aufgabenbereichen gehören: Eindämmung des Virus mit Graphen und verwandten Materialien in Lösungen. Feststellung, ob Graphen und verwandte Materialien das gleiche Potenzial wie antivirale Mittel haben, wie bereits bei Bakterien nachgewiesen. Wie lassen sich Graphen und verwandte Materialien mit antiviralen Wirkstoffen modifizieren? Wie lassen sich chemisch maßgeschneiderte Materialien entwickeln, die entweder die Anheftung von Viren fördern und ihre biologische Aktivität nach der Aufnahme hemmen oder Viren abwehren.

Entwicklung von Einwegmasken, Schürzen und tragbaren Textilien, die für Viren undurchlässiger sind, oder von intelligenten Stoffen mit antiviralen Eigenschaften und anderen Funktionen. Entwicklung neuer (elektro)chemischer und optischer Sensoren mit hoher Spezifität für die Frühdiagnose (einschließlich Corona-Tests).

Noch nicht abschätzbare Risiken

Graphen und verwandte Materialien können auch die (Daten-)Kommunikation (5G) verbessern, was bei einer Pandemie besonders wichtig ist. Darüber hinaus könnte Graphen zur Entwicklung effizienterer Batterien für eine neue grüne Gesellschaft verwendet werden. Die Untergruppe "Work Package 4" beschäftigt sich mit der Erforschung der Interaktion von Graphen in Zellen, Organen, Geweben und mit der Umwelt. Unter anderem heißt es dort: Es gibt noch Lücken, was die Risiken bei der Verwendung von Graphen angeht.