Deutschland: Nimmt die Zahl der neurologischen und kardialen Probleme in der Notaufnahme zu?


In jedem Land gibt es Meldestellen für Nebenwirkungen von Impfungen. Allerdings wird nur ein kleiner Teil zwischen 1 und 10 Prozent erfasst. Dennoch sind die Nebenwirkungen bei den Covid-Impfungen um ein Vielfaches höher als in der Vergangenheit insgesamt. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit herauszufinden, ob es eine Zunahme der Nebenwirkungen gegenüber den Vorjahren gibt. Und das ist die Zahl der Anrufe und Besuche in der Notaufnahme.

Anstieg der Herzinfarkte im Zusammenhang mit Massenimpfungen

Ich habe bereits über eine Studie von Retzef Levi M.Sc. (Professor an der School of Management am MIT, Universität in Boston, Ph.D. in Performance Research an der Cornell University) berichtet. Die Auswertung von Notarzteinsätzen in Israel zeigt, dass die Zahl der Herzstillstände und Herzinfarkte in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen um 25% und die Zahl der Herzinfarkte bei den 20- bis 29-jährigen Frauen um 83,6% im Jahr 2021 im Vergleich zu den Vorjahren zunehmen wird. Der Studie zufolge ist dieser Anstieg auf die Massenimpfungen zurückzuführen.

 

Die Zeitreihen zeigen einen gleitenden 7-Tage-Durchschnitt im aktuellen und den letzten Jahren. Der Vergleich zum Vorjahr in der Wochenübersicht und der Abbildung "Notaufnahmen" bezieht sich auf den Durchschnitt der Veränderungen in allen Notaufnahmen zu ihrem Mittelwert 2019.

In beiden Diagrammen sehen wir einen steilen Anstieg der Empfängnisraten in der zweiten Hälfte des Monats April 2021, der bis heute anhält. Im Gegensatz dazu zeigt die Grafik, die die Gründe für die Atemwegserkrankungen darstellt, keine Veränderung gegenüber den Vorjahren.

Ähnlich wie bei den Daten aus Israel scheint es hier einen eindeutigen Zusammenhang mit unerwünschten Ereignissen infolge der Impfkampagne sowie deren Häufigkeit und Schweregrad zu geben. In Deutschland begann die Massenimpfung im April ohne Altersbeschränkung, so dass jüngere Jahrgänge zum ersten Mal zur Impfung kamen. Aus der Aufschlüsselung der unerwünschten Ereignisse nach Alter wissen wir, dass diese umso häufiger auftreten, je jünger die Geimpften sind.

Der Unterschied zu 2019 liegt zwischen 35 und 55 Prozentpunkten, ist also erheblich. Deutschland gehört zu den Schlusslichtern bei der Meldung von Impfnebenwirkungen in Europa, aber diese Daten zeigen, dass es ein sehr starkes Underreporting gibt.